Pop Tarts

Heute gibt es mal wieder etwas amerikanisches.  Ob tiefgefroren, im Toaster warm gemacht, oder einfach nur so, ich habe Pop Tarts schon in sämtlichen Varianten und Geschmacksrichtungen durchprobiert. Hier gibt es die selbstgemachte Variante.

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Kennt ihr Pop Tarts? Wenn nicht, weiß ich gar nicht, wie ich sie beschreiben soll. Ich fand immer, sie haben geschmeckt wie große gefüllte „Kekse“ mit Zuckerguss obenauf und Streuseln oder ähnlichem. Es gibt sie in soo vielen verschiedenen Varianten und mittlerweile kann man sie sogar hier in Deutschland kaufen, allerdings auch zu den entsprechenden Preisen.

In meinem Austauschjahr gab es Pop Tarts meistens zum Frühstück. Meine Gastschwester war allerdings nicht so der Fan davon sie warm zu essen, deswegen gab es sie meist direkt aus dem Tiefkühlfach. Klingt komisch? Ist vielleicht auch so, aber damals habe ich es natürlich auch so gemacht. Dass die gekaufte Variante unheimlich süß und definitiv nicht das ausgewogenste Frühstück war, ist mir heute auch klar geworden. Mein Ziel für heute war es, noch viel leckerere Pop Tarts ohne all die künstlichen Zusatzstoffe, zu machen.

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Gestern habe ich also einen erneuten Versuch gestartet. Orientiert habe ich mich dabei an dem Rezept von Sallys Baking Addiction, einer meiner liebsten Backseiten. Der Teig für die Pop Tarts ist ein Teig, den man zb. auch für eine Apple Pie nimmt. Ich habe es auch schon einmal mit einem Mürbeteig probiert, was auch sehr lecker ist und wobei die Pop Tarts dann wirklich mehr nach Keks schmecken. Dieses Mal schmecken sie mehr nach „Gebäck“ und sogar noch ein bisschen besser als damals. 😉

Den Teig zu machen war sehr einfach. Alle die sich gerne schmutzig machen, sind hier genau richtig, denn mit den Händen lässt er sich am besten verarbeiten (kleiner Tipp). Und bevor ihr runterscrollt zum Rezept, verrate ich euch direkt, dass der Teig mindestens 30 Minuten, besser noch 2 Stunden lang kühlen sollte, bevor ihr ihn weiter verarbeitet. (Ich hasse es wenn ich schon mit einem Rezept angefangen habe und dann erst sehe, dass etwas noch stundenlang kühlen muss)

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Danach teilt ihr den Teig in zwei gleichgroße Stücke, rollt diese dünn aus und schneidet gleichmäßige Rechtecke aus. Wer ein großes Lineal hat, hat eventuell einen Vorteil. Ich bin stolz auf mich, denn ich habe es ohne große Hilfsmittel auch geschafft, die Rechtecke relativ gerade zu schneiden (ca. 7x15cm). Klar, mal war eins etwas größer, breiter oder schmaler, aber die Hauptsache ist ja, dass die Teigstücke am Ende aufeinander passen, damit nichts herausläuft.

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Als Füllung gab es einmal etwas zimtiges und einmal etwas beeriges. Das Tolle ist, hier könnt ihr eurer Kreativität wieder freien Lauf lassen und die Pop Tarts mit allem befüllen, was ihr mögt. Bevor ihr die Füllung auf den Teig gebt, streicht ihn etwas mit einer Ei-Milch-Mischung ein, damit so etwas wie die Zucker/Zimtmasse auch gut haften bleibt.

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Achtet beim Befüllen darauf, die Füllung nicht bis zum Rand auszubreiten, sonst läuft nachher alles raus. Wenn ihr die zweite Teigplatte obenauf gelegt und die Ränder festgedrückt habt, könnt ihr mit der Gabel die Ränder platt drücken und gleichzeitig im typischen Pop Tart Stil mustern. Ein paar Piekser oben rein, mit dem restlichen Ei bestreichen, damit es beim Backen schön goldig wird und ab in den Ofen damit.

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Für die Glasur macht ihr entweder eine Puderzuckerglasur, Streusel oder wenn es zu eurer Füllung passt etwas schokoladiges. Hauptsache ihr mögt es und die Pop Tarts sehen danach zum anbeißen aus.

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Na, Lust drauf bekommen? Dann probiert es aus. Ich freue mich, wenn ich eure Pop Tart Varianten sehe! 🙂

In meinem Rezept habe ich euch die Zimtvariante aufgeschrieben, aber wie gesagt, bei den Füllungen und Toppings ist eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt 😉

Laura <3

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