Rosentorte

Ich liebe Mädchenkuchen und da ich euch letztens ja berichtet habe, dass ich so gerne Buttercreme-Rosen mache, habe ich diesmal wieder einen Kuchen damit gemacht.

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Hallo ihr Lieben! Ich weiß, in letzter Zeit gibt es leider nicht so viele Rezepte von mir, aber das lag daran, dass ich durch eine Nasennebenhöhlenentzündung etwas angeschlagen war. Umso ausführlicher wird dieser Post heute, denn ich habe von dem Entstehungsprozess ganz viele Fotos gemacht, damit es euch hoffentlich etwas hilft, wenn ihr auch mal so eine Torte machen wollt 🙂

Es hat so viel Spaß gemacht diese Torte zu machen, dass ich direkt noch eine machen könnte 😀 Im Inneren gibt es einen saftigen Zitronenkuchen mit einer Marmeladen-Frischkäse-Füllung. Klingt gut? Ich hoffe doch!

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Ich habe 3 Kuchen in einer 18cm Form gebacken.

Dafür braucht ihr:

  • 300g Butter, weich
  • 300g Zucker
  • 8 Eier
  • 300g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • abgeriebene Schalen von 2 Zitronen

Weiche Butter mit Zucker cremig rühren. Eier nach und nach hinzufügen und untermischen. Mehl mit Backpulver mischen und über feuchte Zutaten sieben. Alles miteinander vermengen. Abgeriebene Zitronenschalen unterrühren. Teig in drei Portionen aufteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35 Minuten backen. Abkühlen lassen.

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Dann habt ihr drei unglaublich saftige und leckere Kuchen. Damit sie schön gleichmäßig sind, schneidet ihr den oberen Teil mit einem langen Brotmesser gerade. Dafür gibt es auch sogar sogenannte Cake Leveler, falls es euch damit leichter fallen sollte.

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Ich mache dies immer mit einem Messer, aber da mein Augenmaß auch nicht 100%ig ist, kann es mal passieren, dass die Kuchen etwas schräger werden als geplant. Meist gleicht es sich aber dann durch die richtige Stapeltechnik aus, spätestens aber mit dem eindecken mit Buttercreme 😉 Es gibt auch die Möglichkeit die Kanten mit dem Messer zu trimmen, dafür muss der Kuchen aber auch gut durchgekühlt sein, ich habe dies aber noch nicht für nötig befunden.

Für die Füllung braucht ihr:

  • 150g Frischkäse
  • 2 EL Puderzucker
  • Saft einer halben Zitrone
  • 4-6 EL Waldbeerenmarmelade

Nun geht es ans Stapeln. Nehmt euch am besten ein Cakeboard  auf das ihr etwas Buttercreme streicht (Rezept weiter unten) damit der Kuchen fest kleben bleibt ;). Cakeboards sind übrigens super um den Kuchen darauf zu dekorieren oder wenn ihr Kuchen transportieren wollt.

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So eine kleine Macke in dem Kuchen, wie ihr hier gerade seht, ist ebenfalls gar nicht schlimm. Das könnt ihr, wie gesagt, mit einem großen Messer gleichmäßig abschneiden oder ihr füllt es nachher auf mit der Buttercreme.

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Streicht 2-3 EL Marmelade auf den ersten Boden und gebt dann die Hälfte des Frischkäses obenauf und verstreicht ihn ebenfalls. Hierbei versuche ich darauf zu achten, nicht zu nah an den Rand zu streichen, da durch das Gewicht der weiteren Böden die Füllung eh mehr nach außen gedrückt wird. Am besten stellt ihr den Kühlschrank in für eine Weile in den Kühlschrank und bereitet währenddessen eure Buttercreme zu.

Amerikanische Buttercreme:

  • 350g Butter, sehr weich
  • ca.700g Puderzucker

Butter mit Handrührgerät cremig schlagen und Puderzucker nach und nach dazu sieben. Miteinander vermengen, bis eine luftige Buttercreme entsteht.

Um die Buttercreme glatt zu streichen benutze ich übrigens diesen Spachtel. Einen Drehteller kann ich in diesem Fall auch nur empfehlen. Das erleichtert das Dekorieren wirklich enorm.

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Zuerst streiche ich eine dünne Schicht Buttercreme um den Kuchen, fülle Unebenheiten oder Löcher und versuche alle Krümel zu erwischen. Gerade wenn ihr mit heller Buttercreme arbeitet, eigentlich generell bei jeder Buttercremeschicht ist ein Crumb Coat super wichtig. Diese Schicht ist dafür da die Krümel zu binden, damit sie sich nicht in eure finale Buttercremeschicht schmuggeln.

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Mit meinem Teigspachtel ziehe ich die Buttercreme nun glatt. Die überschüssige Buttercreme streiche ich in einer separaten Schüssel ab, damit keine Krümel in den Rest kommen. Achtet auch bei dem Messer darauf! Vielleicht nehmt ihr euch für den Crumb Coat eine extra Schüssel in die ihr etwas Buttercreme füllt, damit ihr den Rest für die zweite Schicht und die Dekoration nehmen könnt. Sehe ich nach dem ersten glattstreichen noch Löcher oder ähnliches, fülle ich diese auf und mache den ganzen Prozess noch einmal von vorne.

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Bis mein Kuchen komplett in einer dünnen Schicht Buttercreme eingedeckt. Man sagt immer, der Crumb Coat muss nicht perfekt sein, aber je gerade der Kuchen hier geworden ist, je scharfer die Kanten, desto einfacher fällt es mir im nachhinein mit der zweiten Schicht.

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Bei der zweiten Schicht streiche ich den Kuchen immer sehr großzügig mit Buttercreme ein 😀 Zuerst glätte ich den Kuchen oben und begebe mich dann an die Seiten. Wenn ich dort zufrieden bin, versuche ich die überschüssige Creme an den Kanten glatt zu streichen. Weil ich ja schon wusste, dass ich den Rand oben mit Blumen verziere und den unteren Rand mit Perlen, mussten die Kanten nicht zu 100% perfekt sein. 😉

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Kleiner Tipp: Die fertige Buttercreme hat ja eher einen gelblichen Ton, mit ein ganz ganz wenig (!!) lila Lebensmittelfarbe könnt ihr den Gelbstich rausnehmen und es lässt die Buttercreme weißer aussehen. Mischt hierbei lieber öfter, ansonsten habt ihr ganz schnell eine lila Buttercreme 😀

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Für die Rosen habe ich diese Spritztülle benutzt, diese und für die kleinen Kringel diese. Mit der Lebensmittelfarbe eurer Wahl färbt ihr die restliche Buttercreme ein und teilt sie in die Spritzbeutel mit den Tüllen auf und könnt nun fleißig drauf los dekorieren! Es gibt sogar noch eine Blatttülle, welche ich aber leider noch nicht besitze (kommt noch). 😉

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Hach, ich hätte den ganzen Kuchen mit den Rosen verzieren können, weil es mir so Spaß gemacht hat 🙂 Unten am Rand habe ich mit Perlen eine kleine Bordüre gemacht. Die Perlen habe ich glaube ich bei Xenos geholt.

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Ich hoffe, euch hat mein kleines „Tutorial“ und das Endergebnis gefallen. Habt ihr einen Kuchen, den ihr unbedingt sehen wollt? Dann schreibt mir einfach 🙂

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!

Laura <3

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