Apfel-Zimt Marmelade: fein püriert und ganz ohne Stücke

Geschälte Äpfel zerfallen beim Kochen schnell und werden mit etwas Zimt zu einem glatten, fruchtigen Aufstrich. Diese Apfel-Zimt-Marmelade schmeckt nach Herbst, passt aber das ganze Jahr aufs Frühstücksbrot. Das Besondere an diesem Rezept ist die zarte Konsistenz: Die Äpfel werden weich gekocht und anschließend püriert, sodass keine Stücke zurückbleiben. Zitronensaft bringt Frische in die Süße, und mit gemahlenem Zimt lässt sich die Würze einfach dosieren. Du erfährst, welche Apfelsorten sich eignen, wann du die Fruchtmasse pürierst und wie du mit einer Gelierprobe prüfst, ob die Marmelade fertig ist. Auch das Abfüllen in saubere, heiße Gläser und die passende Kochzeit spielen für ein gutes Ergebnis eine Rolle. Das Rezept ergibt ungefähr fünf kleine Gläser, je nachdem, wie stark die Marmelade einkocht und welche Gläser du verwendest. So kannst du den Zimt mild halten oder für eine deutlichere Note etwas großzügiger dosieren.

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Apfel-Zimt-Marmelade: zart und ohne Stücke

Geschälte Äpfel werden beim Kochen weich und lassen sich zu einer glatten, streichfähigen Marmelade pürieren. Zimt gibt ihr eine warme Note, während Zitronensaft die Süße ausgleicht. Für etwa fünf kleine Gläser brauchst du 1 kg vorbereitete Äpfel und 500 g Gelierzucker 2:1. Die tatsächliche Menge hängt davon ab, wie lange die Marmelade einkocht und wie groß deine Gläser sind.

Zutaten und passende Alternativen

  • 1 kg Äpfel, geschält und entkernt: Säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar bringen einen frischen Geschmack mit. Süße Äpfel wie Gala funktionieren ebenfalls; gib dann zunächst nur 1 Esslöffel Zitronensaft dazu und schmecke später ab. Wiege die Äpfel erst nach dem Schälen und Entkernen.
  • 500 g Gelierzucker 2:1: Dieses Mischverhältnis ergibt eine fruchtige Marmelade mit weniger Zucker als bei Gelierzucker 1:1. Wenn du 1:1 verwendest, richte dich nach der Packungsangabe und wiege die erforderliche Zuckermenge ab. Zucker lässt sich hier nicht beliebig ersetzen, weil er auch beim Gelieren hilft.
  • 2 Esslöffel Zitronensaft: Er sorgt für eine angenehme Säure und unterstützt das Gelieren. Frisch gepresster oder abgefüllter Zitronensaft ist geeignet. Bei sehr säuerlichen Äpfeln kannst du mit 1 Esslöffel beginnen.
  • 1 Teelöffel gemahlener Zimt: Für einen milden Geschmack nimm einen halben Teelöffel. Wer Zimt lieber dezent mag, kann eine Zimtstange mitkochen und sie vor dem Pürieren herausnehmen.
  • Etwa 100 ml Wasser: Es verhindert, dass die Apfelstücke zu Beginn am Topfboden ansetzen. Bei besonders saftigen Äpfeln reichen 50 ml.

Gläser vorbereiten

Wasche fünf kleine Schraubgläser und ihre Deckel gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel aus. Stelle sie anschließend in einen großen Topf, bedecke sie mit Wasser und koche sie 10 Minuten aus. Nimm die Gläser mit einer sauberen Zange heraus und lasse sie auf einem sauberen Küchentuch abtropfen. Fülle die Marmelade später in die noch warmen Gläser. Saubere Gläser und Deckel sind wichtig, damit sich die Marmelade gut hält.

Schritt für Schritt kochen

  1. Äpfel schneiden: Schäle die Äpfel, entferne Kerngehäuse und Druckstellen und wiege 1 kg Fruchtfleisch ab. Schneide es in etwa 2 cm große Würfel. Gleich große Stücke werden gleichmäßig weich.
  2. Früchte weich kochen: Gib die Apfelwürfel mit Wasser und Zitronensaft in einen breiten, großen Topf. Erhitze alles, bis die Flüssigkeit leicht blubbert. Lege den Deckel auf und koche die Äpfel bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten. Rühre alle paar Minuten um. Die Würfel sollen sich mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen. Wenn der Topfboden trocken wirkt, gib esslöffelweise Wasser dazu.
  3. Glatt pürieren: Nimm den Topf kurz vom Herd. Püriere die Äpfel direkt im Topf mit einem Stabmixer, bis keine Stücke mehr zu sehen sind. Halte den Mixer vollständig in die Masse, damit es nicht spritzt. Für eine besonders feine Textur streichst du das Püree anschließend durch ein feinmaschiges Sieb. Das kostet etwas Zeit, entfernt aber auch kleine Schalenreste oder faserige Stellen.
  4. Zimt und Zucker einrühren: Rühre Zimt und Gelierzucker gründlich unter das Apfelpüree. Achte darauf, dass sich keine trockenen Zuckernester am Topfboden sammeln. Stelle den Topf zurück auf den Herd und bringe die Mischung unter Rühren zum Kochen.
  5. Sprudelnd kochen: Sobald die Masse kräftig blubbert, beginnt die Kochzeit. Koche sie nach Packungsangabe, meist 3 bis 4 Minuten, und rühre dabei ständig bis auf den Topfboden. Eine breite Pfanne lässt Flüssigkeit schneller verdampfen als ein schmaler Topf. Die Marmelade wird beim Abkühlen noch fester.
  6. Gelierprobe machen: Gib einen Teelöffel Marmelade auf einen kalten Teller. Nach etwa einer Minute sollte sie beim Schräghalten langsam fest werden. Bleibt sie dünn, koche sie noch eine Minute und teste erneut. Vermeide langes Weiterkochen, denn dadurch kann die Apfelfarbe dunkler werden.
  7. Heiß abfüllen: Fülle die Marmelade vorsichtig bis knapp unter den Rand in die warmen Gläser. Wische verschüttete Marmelade mit einem sauberen, feuchten Tuch vom Glasrand und verschließe die Gläser sofort fest. Lasse sie aufrecht abkühlen.

Servieren und aufbewahren

Die Marmelade schmeckt auf Butterbrot, Toast oder einem warmen Brötchen. Für ein schnelles Frühstück rühre einen Löffel in Naturjoghurt oder Haferbrei. Du kannst sie auch dünn auf Pfannkuchen streichen oder als Füllung für mürbe Kekse verwenden. Für eine hübsche Käseplatte passt ein kleines Schälchen Apfel-Zimt-Marmelade zu mildem Weichkäse und kräftigem Hartkäse.

Beschrifte die abgekühlten Gläser mit Inhalt und Datum. Ungeöffnete Gläser non-alcoholic lagerst du kühl und dunkel. Nach dem Öffnen gehören sie in den Kühlschrank; verwende die Marmelade dann immer mit einem sauberen Löffel. Wenn du lieber eine mildere Gewürznote möchtest, nimm beim nächsten Kochen weniger Zimt. Für eine leicht würzige Variante kannst du zusätzlich eine kleine Prise gemahlenen Ingwer einrühren.

Apfel-Zimt Marmelade – zart und ohne StückeSpeichere das!

Diese Apfel-Zimt-Marmelade verbindet weiche, fein pürierte Äpfel mit einer warmen Zimtnote und einer frischen Spur Zitrone. Weil du die gekochten Früchte glatt pürierst, lässt sich der Aufstrich gut verstreichen und eignet sich auch für alle, die keine Fruchtstücke mögen. Probiere das Rezept mit säuerlichen Äpfeln für mehr Frische oder beginne bei süßen Sorten mit weniger Zitronensaft. Für eine dezente Würze kannst du statt gemahlenem Zimt eine Zimtstange mitkochen und vor dem Pürieren entfernen. Auf warmem Toast schmeckt die Marmelade ebenso gut wie im Naturjoghurt oder als Füllung für Pfannkuchen. Wenn du sie gekocht hast, teile gern in einem Kommentar, welche Apfelsorte und wie viel Zimt du verwendet hast. Vielleicht wird dein Glas zum festen Bestandteil des nächsten Frühstücks.


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Apfel-Zimt-Marmelade – zart und ohne Stücke

Feine Apfelmarmelade mit Zimt, glatt püriert und ohne Stücke.

Vorbereitungszeit
20 Minuten

Kochzeit
30 Minuten

Gesamtzeit
50 Minuten

Portionen
Etwa 4 Gläser

Zutaten

  • 1,3 kg Äpfel
  • 400 g Gelierzucker (2:1)
  • 3 EL Apfelsaft
  • 2 TL Zimt
  • 1 EL Zitronensaft

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden.
  2. Schritt 2
    Mit Gelierzucker, Apfelsaft, Zimt und Zitronensaft in einen Topf geben und aufkochen.
  3. Schritt 3
    Unter Rühren etwa 4 Minuten sprudelnd kochen, dann fein pürieren.
  4. Schritt 4
    Gelierprobe machen und die heiße Marmelade in saubere Gläser füllen.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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