Herbstliches Kürbisbrot: saftig mit Zimt und Nüssen
Ein Löffel Kürbispüree macht dieses Herbstbrot innen weich und saftig, während Zimt, Ingwer und Muskat für eine warme Würze sorgen. Das herbstliche Kürbisbrot wird in einer Kastenform gebacken und kommt ohne Gehzeit aus: Backpulver und Natron lockern den Teig direkt im Ofen. Gehackte Walnüsse oder Pekannüsse geben der Krume Biss, Kürbiskerne obenauf sorgen für einen knusprigen Abschluss. Besonders praktisch ist, dass sich das Brot mit selbst gemachtem oder ungesüßtem Kürbispüree aus der Dose zubereiten lässt. Wichtig ist vor allem, überschüssige Flüssigkeit aus dem Püree abtropfen zu lassen, damit die Mitte nach dem Backen nicht klitschig bleibt. In diesem Rezept erfährst du, wie du Hokkaido oder andere Kürbissorten vorbereitest, den Teig ohne langes Rühren mischst und den Garzustand prüfst. Dazu gibt es Tipps zum Abwandeln, Aufbewahren und Servieren, damit jede Scheibe auch am nächsten Tag noch saftig schmeckt.

Herbstliches Kürbisbrot mit Zimt und Nüssen
Feuchtes Kürbispüree gibt diesem Brot eine weiche Krume und eine warme orange Farbe. Zimt, Ingwer und Muskat passen dazu, ohne den Kürbis zu überdecken. Der Teig ist schnell zusammengerührt und braucht keine Gehzeit, denn Backpulver und Natron lockern ihn im Ofen. Für ein gleichmäßiges Ergebnis sollten die Zutaten Zimmertemperatur haben und das Püree nicht wässrig sein.
Zutaten für eine Kastenform
- 250 g Kürbispüree, gut abgetropft
- 250 g Weizenmehl Type 405 oder 550
- 150 g brauner Zucker
- 100 ml neutrales Öl, zum Beispiel Rapsöl
- 2 Eier
- 1 TL Backpulver und ½ TL Natron
- 1 TL gemahlener Zimt, ½ TL gemahlener Ingwer und eine kleine Prise Muskat
- ½ TL Salz
- 60 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse, nach Wunsch
- 1 EL Kürbiskerne zum Bestreuen, nach Wunsch
Hokkaido eignet sich, weil seine Schale beim Garen weich wird und mitverarbeitet werden kann. Bei Butternut oder Muskatkürbis die Schale vor dem Garen entfernen. Für selbst gemachtes Püree den Kürbis halbieren, entkernen und bei 200 °C etwa 35 bis 45 Minuten rösten, bis das Fruchtfleisch weich ist. Anschließend fein pürieren und überschüssige Flüssigkeit in einem Sieb abtropfen lassen. Fertiges Kürbispüree aus der Dose ist ebenfalls geeignet, sofern es ungesüßt ist. Kürbisfüllung für Kuchen ist kein passender Ersatz, weil sie bereits gesüßt und gewürzt ist.
Brauner Zucker bringt eine leichte Karamellnote und hält die Krume saftig. Weißer Zucker funktioniert ebenfalls, das Brot schmeckt dann etwas neutraler. Das Öl macht den Teig unkompliziert und hält das Brot auch am nächsten Tag weich. Wer lieber Butter verwendet, nimmt 100 g geschmolzene, abgekühlte Butter. Für eine milchfreie Variante bleibt Rapsöl die passende Wahl. Walnüsse sorgen für Biss; bei Nussallergie einfach weglassen oder durch zusätzliche Kürbiskerne ersetzen.
Schritt für Schritt backen
- Form vorbereiten: Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform von etwa 25 cm Länge einfetten und mit einem Streifen Backpapier auslegen. Das Papier sollte an den langen Seiten überstehen, damit sich das fertige Brot leicht herausheben lässt.
- Trockene Zutaten mischen: Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskat und Salz in einer Schüssel mit einem Schneebesen vermengen. So verteilen sich die Triebmittel und Gewürze gleichmäßig; im fertigen Brot entstehen dadurch keine bitteren Natronstellen.
- Feuchte Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel Eier und braunen Zucker etwa eine Minute verrühren. Öl und Kürbispüree dazugeben und weiterrühren, bis die Masse glatt ist. Sie darf dickflüssig sein. Ist das Püree sehr dünn, vor dem Abmessen länger abtropfen lassen, sonst kann die Mitte beim Backen feucht und schwer bleiben.
- Teig fertigstellen: Die Mehlmischung zur Kürbismasse geben und mit einem Teigschaber nur so lange unterheben, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind. Nicht kräftig schlagen oder lange rühren, denn das entwickelt das Klebereiweiß im Mehl und macht die Krume zäh. Nüsse zuletzt kurz unterheben.
- Backen: Den Teig in die Form füllen, die Oberfläche glatt streichen und nach Wunsch mit Kürbiskernen bestreuen. 55 bis 65 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Wird die Oberfläche schon nach etwa 40 Minuten dunkel, locker ein Stück Backpapier darauflegen. Ein Holzstäbchen sollte aus der Mitte mit wenigen feuchten Krümeln, aber ohne rohen Teig herauskommen.
- Abkühlen lassen: Das Brot 15 Minuten in der Form stehen lassen. Dann mithilfe des Backpapiers herausheben und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Warm angeschnitten wirkt die Krume leicht klebrig; beim Abkühlen setzt sie sich und lässt sich sauber schneiden.
Servieren und Aufbewahren
Für ein schlichtes Frühstück das Brot in dicke Scheiben schneiden und mit Butter bestreichen. Frischkäse passt ebenfalls, besonders mit einem kleinen Klecks Honig. Als Dessert schmeckt eine Scheibe leicht getoastet mit Naturjoghurt oder Apfelkompott. Für eine hübsche Kaffeetafel das ganze Brot auf einem Holzbrett anrichten und vor dem Servieren mit ein paar Kürbiskernen bestreuen. Die Scheiben lassen sich außerdem kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten; dabei werden die Ränder knusprig, während die Mitte weich bleibt.
Bei Raumtemperatur hält sich das abgekühlte Brot in einer gut verschlossenen Dose etwa drei Tage. Im Kühlschrank bleibt es etwas länger frisch, kann dort aber schneller fest werden. Zum Einfrieren einzelne Scheiben mit Backpapier dazwischen verpacken und bis zu zwei Monate non-alcoholic lagern. Sie tauen bei Zimmertemperatur auf oder werden direkt im Toaster erwärmt. Wird das Brot in der Mitte speckig, war meist das Püree zu feucht oder der Teig wurde zu lange gerührt; beides lässt sich beim nächsten Backen leicht vermeiden.

Dieses Kürbisbrot verbindet eine weiche, feuchte Krume mit der milden Süße von braunem Zucker und den warmen Noten von Zimt, Ingwer und Muskat. Die Nüsse bringen einen angenehmen Biss, während die schnelle Zubereitung ohne Gehzeit das Backen unkompliziert macht. Achte darauf, das Kürbispüree gut abtropfen zu lassen und den Teig nur kurz zu verrühren, dann bleibt das Brot zart und geht gleichmäßig auf. Für eine andere Variante kannst du die Walnüsse durch Pekannüsse ersetzen oder eine Handvoll Schokostückchen unterheben. Eine Scheibe schmeckt pur, mit Butter oder mit Frischkäse zum Frühstück und zum Nachmittagskaffee. Backe das Rezept aus, wenn Kürbis Saison hat, und teile gern in einem Kommentar, welche Nüsse oder Gewürze du verwendet hast. So findet vielleicht auch deine liebste Abwandlung ihren Platz auf dem nächsten Herbsttisch.

Herbstliches Kürbisbrot
Saftiges Brot mit Hokkaido, Kürbispüree und knackigen Kürbiskernen.
Zutaten
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230 g Hokkaido, roh, entkernt und mit Schale
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45 g Wasser
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250 g Buttermilch
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15 g frische Hefe
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350 g Weizenmehl Type 550
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275 g Weizenmehl Type 1050
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250 g Kürbispüree, gekauft oder selbstgemacht
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13 g Salz
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75 g Kürbiskerne
Anweisungen
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Schritt 1
Hokkaido würfeln und mit dem Wasser zugedeckt weich dünsten. Pürieren und abkühlen lassen. -
Schritt 2
Hefe in lauwarmer Buttermilch auflösen. Beide Mehlsorten, Hokkaidopüree, Kürbispüree und Salz dazugeben und zu einem Teig kneten. -
Schritt 3
Teig abgedeckt etwa 60 Minuten gehen lassen. Kürbiskerne kurz unterkneten, Brot formen und weitere 20 Minuten gehen lassen. -
Schritt 4
Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 40–45 Minuten backen. Vor dem Anschneiden abkühlen lassen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





