Lachsfilet mit Fächerkartoffeln aus dem Ofen: saftig

Die Kartoffelscheiben werden an den Spitzen goldbraun und knusprig, während das Lachsfilet zart und saftig aus dem Ofen kommt. Bei diesem Rezept garen die Fächerkartoffeln zuerst allein: Sie brauchen länger als der Fisch und bekommen so den Vorsprung, den sie für ein weiches Inneres und gebräunte Kanten benötigen. Erst später wandern die gewürzten Lachsfilets mit Zitronenschale, Knoblauch und Thymian aufs Blech. Das spart Abwasch und hält den Ablauf übersichtlich, auch wenn Sie für vier Personen kochen. Sie erfahren, wie Sie die Kartoffeln gleichmäßig einschneiden, ohne sie ganz durchzuschneiden, und woran Sie erkennen, dass der Lachs gar ist, aber noch saftig bleibt. Dazu gibt es Hinweise zu passenden Kartoffelsorten, einfachen Ersatzmöglichkeiten und einer optionalen Parmesan-Semmelbrösel-Kruste. Mit etwa 20 Minuten Vorbereitung und rund 65 Minuten Gesamtzeit steht ein vollständiges Ofengericht auf dem Tisch, das sich gut mit einem grünen Salat oder etwas gedünstetem Gemüse ergänzen lässt.

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Lachsfilet mit Fächerkartoffeln aus dem Ofen

Die dünnen Einschnitte der Fächerkartoffeln werden im Ofen knusprig, während das Innere weich bleibt. Das Lachsfilet kommt erst später aufs Blech, damit es saftig gart und nicht so lange im Ofen bleibt wie die Kartoffeln. Für vier Portionen reichen eine große Auflaufform oder ein tiefes Backblech und etwa 65 Minuten, davon ungefähr 20 Minuten zum Vorbereiten.

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 mittelgroße, festkochende Kartoffeln, je etwa 200 g
  • 4 Lachsfilets ohne Haut, je etwa 150 bis 180 g
  • 3 EL Olivenöl, aufgeteilt
  • 30 g Butter, geschmolzen
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Bio-Zitrone, fein abgeriebene Schale und 2 EL Saft
  • 1 TL getrockneter Thymian oder 1 EL frische Thymianblättchen
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • ¾ TL Salz sowie schwarzer Pfeffer
  • 2 EL gehackte Petersilie zum Servieren
  • Optional: 1 EL Semmelbrösel und 20 g geriebener Parmesan für die Kartoffeln

Zutaten auswählen und ersetzen

Festkochende Kartoffeln behalten beim Einschneiden ihre Form. Vorwiegend festkochende Sorten werden ebenfalls weich, können aber etwas stärker aufblättern. Mehligkochende Kartoffeln sind weniger geeignet, weil ihre dünnen Scheiben leichter auseinanderbrechen. Olivenöl sorgt für gebräunte Kanten; wer einen milderen Geschmack möchte, nimmt Rapsöl. Die Butter macht die Kartoffeln aromatisch, lässt sich aber durch zusätzliches Öl ersetzen.

Frischer Thymian kann durch Rosmarin ersetzt werden, dessen Geschmack kräftiger ist; verwenden Sie dann nur etwa einen halben Teelöffel getrockneten Rosmarin. Statt Lachs passen gleich große Forellenfilets. Tiefgekühlten Fisch vorher vollständig im Kühlschrank auftauen und mit Küchenpapier trocken tupfen, damit sich beim Garen nicht zu viel Flüssigkeit in der Form sammelt. Für eine milchfreie Variante lassen Sie Parmesan und Butter weg.

Zubereitung

  1. Ofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Umluft oder 220 °C Ober-/Unterhitze vor. Waschen und trocknen Sie die Kartoffeln. Schälen ist nicht nötig, sofern die Schale sauber und unbeschädigt ist. Legen Sie zwei Essstäbchen oder Kochlöffelstiele längs neben eine Kartoffel. Schneiden Sie sie im Abstand von etwa 3 bis 4 mm ein. Die Stäbchen verhindern, dass das Messer ganz durch die Kartoffel schneidet. Lassen Sie am Boden etwa 5 mm stehen.
  2. Kartoffeln würzen: Verrühren Sie Olivenöl, geschmolzene Butter, Knoblauch, Thymian, Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Stellen Sie einen Teelöffel der Mischung für den Fisch beiseite. Bestreichen Sie die Kartoffeln rundum und auch zwischen den Einschnitten. Setzen Sie sie mit der eingeschnittenen Seite nach oben in die Form. Backen Sie sie zunächst 40 Minuten. Öffnen sich die Fächer wenig, ziehen Sie die Scheiben vorsichtig mit einer Gabel etwas auseinander.
  3. Lachs vorbereiten: Tupfen Sie die Filets trocken und prüfen Sie mit den Fingern, ob noch Gräten vorhanden sind. Beträufeln Sie sie mit Zitronensaft und der zurückbehaltenen Würzmischung. Reiben Sie die Zitronenschale direkt darüber und würzen Sie mit etwas Salz und Pfeffer. Lassen Sie den Fisch während der Vorbereitung der Kartoffeln im Kühlschrank und nehmen Sie ihn erst kurz vor dem Backen heraus.
  4. Fisch mitgaren: Nehmen Sie die Form nach 40 Minuten kurz aus dem Ofen. Legen Sie die Filets mit etwas Abstand zwischen die Kartoffeln oder auf eine freie Stelle im Blech. Backen Sie alles weitere 12 bis 15 Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Dicke ab: Dünne Filets sind oft nach 10 Minuten gar, dicke Stücke brauchen eher 15 Minuten. Der Lachs sollte innen gerade eben undurchsichtig sein und sich leicht in Lamellen teilen. Ein Küchenthermometer zeigt an der dicksten Stelle etwa 60 bis 63 °C für vollständig durchgegarten Fisch.
  5. Knusprig abschließen: Prüfen Sie die Kartoffeln mit einem kleinen Messer. Es sollte ohne Widerstand bis zur Mitte gleiten. Für stärker gebräunte Fächer verteilen Sie jetzt Semmelbrösel und Parmesan darüber und stellen die Form für 2 bis 3 Minuten unter den Grill. Bleiben die Kartoffeln noch fest, nehmen Sie den Lachs heraus, decken ihn locker ab und backen die Kartoffeln weitere 5 bis 10 Minuten. So trocknet der Fisch nicht aus.

Servieren und Aufbewahren

Verteilen Sie die Kartoffeln und den Lachs auf vorgewärmten Tellern. Streuen Sie Petersilie darüber und legen Sie Zitronenspalten an den Rand, damit jeder nach Geschmack nachsäuern kann. Ein grüner Salat mit einem einfachen Zitronen-Dressing oder gedünstete grüne Bohnen passen dazu, ohne die Ofenform zusätzlich zu füllen. Für eine klare Anrichtung setzen Sie je ein Lachsfilet neben zwei Kartoffeln und geben etwas Bratensaft aus der Form darüber.

Reste können Sie abgedeckt bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Erwärmen Sie Fisch und Kartoffeln bei 160 °C im Ofen, bis sie heiß sind; in der Mikrowelle wird der Lachs schneller trocken. Für gleichmäßiges Garen sollten die Filets möglichst ähnlich dick sein. Liegt ein dünnes Stück neben einem dicken, nehmen Sie das dünne früher aus der Form und lassen die übrigen Zutaten weiterbacken.

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Knusprige Kartoffelkanten, ein weiches Inneres und saftiger Lachs mit Zitrone machen dieses Ofengericht zu einem unkomplizierten Essen für vier. Der zeitversetzte Start ist der kleine Kniff: Die Kartoffeln bekommen genug Zeit im Ofen, während der Fisch erst zum Schluss gart. Probieren Sie die Variante mit Parmesan und Semmelbröseln, wenn Sie eine würzige Kruste möchten, oder tauschen Sie den Thymian gegen etwas Rosmarin. Dazu passen ein grüner Salat, gedünstete Bohnen oder Brokkoli; Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag vorsichtig im Ofen erwärmen. Wenn Sie das Rezept nachkochen, erzählen Sie gern in einem Kommentar, welche Kräuter oder Beilagen Sie gewählt haben. Teilen Sie es auch mit jemandem, der Lachs und knusprige Kartoffeln gern zusammen auf dem Tisch hat.


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Lachsfilet mit Fächerkartoffeln aus dem Ofen

Knusprige Fächerkartoffeln mit Kräuterbutter, dazu Lachs mit Dill-Senf-Kruste.

Vorbereitungszeit
20 Minuten

Kochzeit
45 Minuten

Gesamtzeit
5 Minuten

Portionen
2 Portionen

Zutaten

  • 5–6 mittelgroße Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 25 g Kräuterbutter
  • Salz
  • 1 Lachsfilet mit Haut (ca. 600 g)
  • Saft von 1/2 Limette
  • 1 Scheibe Toastbrot, getoastet
  • 2 EL Dill (TK)
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • Weißer Pfeffer

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Backofen auf 200 °C vorheizen. Kartoffeln einschneiden, ohne sie ganz durchzuschneiden, salzen und mit Kräuterbutter bestreichen.
  2. Schritt 2
    Kartoffeln auf einem Blech etwa 35–45 Minuten backen, bis sie gar und goldbraun sind.
  3. Schritt 3
    Toast zerbröseln und mit Dill, Limettensaft, Honig und Senf vermengen. Mit Salz und weißem Pfeffer würzen.
  4. Schritt 4
    Lachs auf das Blech legen, mit der Dill-Senf-Mischung bedecken und 12–15 Minuten backen, bis er gar ist.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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