Zarte Linzer Streifen im Zuckerstangen-Look backen
Gemahlene Mandeln und kalte Butter geben diesen Linzer Streifen ihre zarte, mürbe Krume; die gedrehten roten und hellen Teigstränge machen daraus kleine Zuckerstangen für den Plätzchenteller. Das Muster sieht aufwendig aus, entsteht aber mit zwei schmalen Teigrollen und einem sanften Dreh. Zitronenschale und Vanille bringen eine feine Frische in den buttrigen Teig, während die rote Gelfarbe kräftig färbt, ohne ihn weich zu machen. Die kurze Kühlzeit hilft dabei, dass die Streifen beim Formen ihre Kontur behalten und im Ofen nicht auseinanderlaufen. In diesem Rezept erfahren Sie, wie Sie den Mürbeteig zügig zusammenfügen, die Teighälften gleichmäßig färben und die Streifen sauber miteinander verdrehen. Dazu gibt es Hinweise zur passenden Teigkonsistenz, zu Ersatz für Mandeln und Eigelb sowie zur Aufbewahrung. So gelingen hübsche Weihnachtsplätzchen, die sich gut vorbereiten und auch mit Kindern formen lassen.

Rezept für zarte Linzer Streifen im Zuckerstangen-Look
Gemahlene Mandeln und kalte Butter geben diesen Linzer Plätzchen ihre mürbe, zarte Krume. Für den Zuckerstangen-Look werden helle und rot gefärbte Teigstränge miteinander verdreht und an einem Ende leicht gebogen. Der Teig ist schnell gemacht; eine kurze Kühlzeit sorgt dafür, dass die Streifen beim Formen ihre Kontur behalten.
Zutaten für etwa 20 Plätzchen
- 250 g Weizenmehl Type 405, zusätzlich etwas Mehl für die Arbeitsfläche
- 100 g fein gemahlene Mandeln, möglichst ohne Schale
- 150 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 100 g Puderzucker
- 1 Eigelb, Größe M
- 1 TL fein abgeriebene Zitronenschale
- 1 TL Vanillezucker oder ½ TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- rote Lebensmittelfarbe, am besten als Gel
- 1–2 TL kaltes Wasser, falls der Teig zu trocken bleibt
- etwas Puderzucker zum Bestäuben, nach Wunsch
Die Mandeln sorgen für den typischen nussigen Geschmack und machen den Mürbeteig besonders mürbe. Wer keine Mandeln verwenden möchte, ersetzt sie durch dieselbe Menge fein gemahlene Haselnüsse oder durch 80 g Mehl und 20 g Speisestärke. Die Stärke macht die Streifen zart, der Teig schmeckt dann jedoch weniger nussig. Das Eigelb bindet die Zutaten; bei Bedarf lässt es sich durch 1 EL kaltes Wasser ersetzen, der Teig wird damit etwas weniger reichhaltig. Gel-Farbe bringt kräftiges Rot hinein, ohne den Teig stark zu verflüssigen. Flüssige Farbe funktioniert ebenfalls, sollte aber tropfenweise dosiert werden.
Teig zubereiten und färben
- Trockene Zutaten mischen: Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Zitronenschale dazugeben. Die Zitrone hält den Geschmack frisch und passt gut zu den süßen Streifen.
- Butter einarbeiten: Kalte Butterwürfel und Eigelb hinzufügen. Alles mit den Fingerspitzen rasch verreiben und anschließend zu einem glatten Teig zusammendrücken. Nicht lange kneten, denn warme Butter macht den Teig weich und die fertigen Plätzchen weniger mürbe. Sind noch trockene Krümel übrig, zunächst einen Teelöffel kaltes Wasser einkneten.
- Teig teilen und kühlen: Den Teig halbieren. Eine Hälfte bleibt hell, in die andere knetest du wenig rote Lebensmittelfarbe ein. Beginne mit einer kleinen Menge und ergänze sie, bis ein gleichmäßiger Farbton entsteht. Beide Portionen flach drücken, getrennt in Folie wickeln und 20 Minuten im Kühlschrank kühlen. So lässt sich der Teig leichter rollen.
Streifen formen und backen
- Backofen vorbereiten: Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Umluft ist weniger günstig, weil die dünnen Streifen damit schneller austrocknen können.
- Teigrollen formen: Von jeder Teighälfte kleine Stücke abnehmen. Auf einer leicht bemehlten Fläche jeweils ein helles und ein rotes Stück zu etwa 10 cm langen, dünnen Rollen formen. Die Rollen sollen ungefähr gleich dick sein, damit sie gleichmäßig backen. Bricht der Teig beim Rollen, lass ihn zwei Minuten bei Raumtemperatur liegen. Klebt er, stelle ihn nochmals kurz kühl, statt viel Mehl einzuarbeiten.
- Zuckerstangen drehen: Eine helle und eine rote Rolle nebeneinanderlegen und die Enden leicht zusammendrücken. Beide Stränge vorsichtig umeinanderdrehen, ohne sie platt zu drücken. Auf dem Blech zu einem lockeren Haken biegen. Zwischen den Plätzchen etwa 2 cm Platz lassen. Falls ein Streifen beim Biegen reißt, die Stelle mit den Fingern zusammendrücken und die Form sanft glätten.
- Backen: Die Linzer Streifen auf mittlerer Schiene 10 bis 12 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Unterseiten gerade eben goldgelb werden; die Oberflächen dürfen hell bleiben, damit das Rot nicht bräunt. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Plätzchen etwa fünf Minuten darauf liegen lassen. Erst danach vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen, denn warm sind sie sehr zerbrechlich.
Servieren und Aufbewahren
Die vollständig ausgekühlten Streifen kannst du fein mit Puderzucker bestäuben. Für ein klares Muster bestäube nur die hellen Stellen oder lege beim Sieben einen schmalen Papierstreifen über den roten Teig. Auf einer länglichen Platte wirken die Haken besonders ordentlich, wenn alle Bögen in dieselbe Richtung zeigen. Sie passen zu Kaffee, Tee oder als kleines Mitbringsel in einer flachen Keksdose.
Bewahre die Plätzchen in einer gut schließenden Dose bei Raumtemperatur auf. Lege Backpapier zwischen die Lagen, damit die dünnen Haken nicht aneinanderstoßen. Sie bleiben etwa eine Woche mürbe. Wenn du mehrere Sorten zusammen aufbewahrst, gib stark gewürzte Plätzchen in eine eigene Dose, damit die feinen Mandel- und Zitronennoten erhalten bleiben.

Diese Linzer Streifen verbinden eine mürbe Krume mit dem nussigen Geschmack der Mandeln und einem einfachen Zuckerstangen-Muster. Mit kalter Butter, einer kurzen Kühlzeit und zwei gleichmäßigen Teigsträngen behalten die Plätzchen beim Backen ihre Form. Probieren Sie das Rezept aus, wenn Sie für die Adventszeit etwas Selbstgemachtes auf den Keksteller legen möchten. Für eine andere Note können Sie gemahlene Haselnüsse verwenden oder etwas mehr Zitronenschale in den hellen Teig geben. Die fertigen Streifen schmecken zu Kaffee, Tee oder heißer Schokolade und lassen sich in einer gut schließenden Dose mehrere Tage aufbewahren. Wenn Sie die Plätzchen backen, teilen Sie gern mit, wie Ihnen das Formen gelungen ist oder welche Variante Sie gewählt haben. Vielleicht werden sie schon bald zu einem festen Teil Ihrer Weihnachtsbäckerei.

Zarte Linzer Streifen im Zuckerstangen-Look
Einfache, mürbe Plätzchen mit fruchtiger Johannisbeerfüllung und Puderzucker.
Zutaten
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300 g Mehl
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90 g Puderzucker
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1 Päckchen Bourbon Extract-Vanillezucker
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1 Prise Salz
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200 g kalte Butter
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1 Bio-Ei, zimmerwarm
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100–120 g rotes Johannisbeergelee
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Mehr Puderzucker zum Bestäuben
Anweisungen
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Schritt 1
Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz mischen. Kalte Butter in Stücken und das Ei zugeben und rasch zu einem Teig verkneten. -
Schritt 2
Teig abgedeckt etwa 30 Minuten kühlen. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. -
Schritt 3
Teig ausrollen, in Streifen schneiden und auf ein Backblech legen. Etwa 8–10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind. Abkühlen lassen. -
Schritt 4
Die Hälfte der Streifen mit Johannisbeergelee bestreichen und mit den übrigen Streifen zusammensetzen. Mit Puderzucker bestäuben.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





