Crispy Asian BBQ Brussels Sprouts: knusprig aus dem Ofen
Ein Esslöffel Speisestärke hilft, Rosenkohl im Ofen außen goldbraun und knusprig zu rösten, ohne dass die Röschen trocken werden. Für dieses Rezept kommen halbierte Rosenkohlröschen zuerst mit Öl, Stärke und Salz aufs Blech. Die würzige Glasur aus Hoisin, Sojasauce, Ingwer, Knoblauch und einem Hauch Honig wartet bis zum Schluss. So bleibt die Röstkruste spürbar, während süße, salzige und leicht scharfe Noten an jedem Stück haften. Diese Crispy Asian BBQ Brussels Sprouts sind eine unkomplizierte Beilage, wenn schlichtes Ofengemüse etwas mehr Würze vertragen kann. In etwa 40 Minuten stehen sie auf dem Tisch und passen zu Reis, knusprigem Tofu oder gegrilltem Hähnchen. Im Rezept erfährst du, wie du die Röschen für gleichmäßige Bräunung schneidest, warum genügend Platz auf dem Blech wichtig ist und wann die Glasur dazukommt. Dazu gibt es praktische Ersetzungen für Hoisin, Reisessig und Honig sowie Hinweise, wie du Reste wieder knusprig aufwärmst.

Knuspriger Rosenkohl mit asiatischer BBQ-Glasur
Halbierte Rosenkohlröschen werden im heißen Ofen außen braun und knusprig, während ihr Inneres zart bleibt. Eine würzige Glasur aus Sojasauce, Hoisin, Ingwer und etwas Honig kommt erst am Ende dazu. So bleibt die Röstkruste erhalten, statt sich während des Backens mit Sauce vollzusaugen. Das Gericht passt als Beilage zu Reis, Tofu oder gegrilltem Hähnchen und lässt sich in etwa 40 Minuten zubereiten.
Zutaten für vier Beilagenportionen
- 700 g Rosenkohl, geputzt
- 2 EL neutrales Öl, zum Beispiel Raps- oder Sonnenblumenöl
- 1 EL Speisestärke
- ½ TL feines Salz
- 2 EL Hoisinsauce
- 1½ EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1 EL Honig oder Ahornsirup
- 1 TL frisch geriebener Ingwer
- 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
- 1 TL Sesamöl
- 1–2 TL Sriracha oder eine andere Chilisauce, nach gewünschter Schärfe
- 1 EL Wasser, falls die Glasur zu dick ist
- 1 EL Sesam und 2 Frühlingszwiebeln zum Garnieren
Zutaten und mögliche Ersetzungen
Hoisinsauce bringt Süße und eine kräftige Würze mit. Wenn sie fehlt, verrühre 1 EL Barbecuesauce mit 1 TL Erdnussbutter und einer zusätzlichen ½ TL Sojasauce. Das Ergebnis schmeckt etwas anders, passt aber gut zum gerösteten Gemüse. Für eine glutenfreie Variante verwendest du glutenfreie Tamari statt Sojasauce und prüfst das Etikett der Hoisinsauce.
Reisessig sorgt für einen milden, frischen Säureton. Apfelessig ist ein brauchbarer Ersatz; nimm davon zunächst nur 2 TL und schmecke die Sauce ab. Honig lässt sich durch Ahornsirup ersetzen. Sesamöl ist aromatisch und sollte sparsam dosiert werden. Falls du keines hast, lass es weg, statt die Menge mit neutralem Öl zu ersetzen.
Rosenkohl rösten
- Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor. Für Umluft reichen etwa 200 °C. Schiebe ein leeres Backblech mit hinein, damit es heiß wird; der direkte Kontakt hilft, die Schnittflächen kräftig anzurösten.
- Rosenkohl vorbereiten: Entferne welke Außenblätter und schneide die trockenen Strunkenden knapp ab. Halbiere die Röschen längs. Große Exemplare kannst du vierteln, damit alle Stücke ungefähr gleich schnell garen. Trockne gewaschenen Rosenkohl gründlich ab, denn anhaftendes Wasser bremst die Bräunung.
- Würzen und bestäuben: Gib die Röschen in eine Schüssel und vermenge sie mit Öl und Salz. Streue die Speisestärke darüber und mische nochmals, bis eine dünne, gleichmäßige Schicht entsteht. Zu viel Stärke kann mehlig schmecken; ein Esslöffel reicht für diese Menge.
- Auf dem Blech verteilen: Nimm das heiße Blech vorsichtig heraus und lege Backpapier darauf. Verteile den Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten in einer Lage. Zwischen den Stücken sollte etwas Platz bleiben. Ist das Blech überfüllt, verwende zwei Bleche, sonst dämpft das Gemüse im eigenen Wasserdampf.
- Rösten: Backe den Rosenkohl 20 bis 25 Minuten. Öffne den Ofen nach etwa 15 Minuten und prüfe die Bräunung. Die Schnittseiten sollen dunkelgolden sein, die äußeren Blätter knusprig und die Mitte mit einer Gabel noch leicht bissfest. Kleine Stücke können früher fertig sein, nimm sie bei Bedarf einzeln heraus.
Glasur zubereiten und servieren
Während der Rosenkohl im Ofen ist, verrühre Hoisinsauce, Sojasauce, Reisessig, Honig, Ingwer, Knoblauch, Sesamöl und Sriracha in einem kleinen Topf. Erwärme die Mischung bei niedriger Hitze ein bis zwei Minuten und rühre dabei, bis sie glatt ist. Sie soll warm und gut gießbar sein, aber nicht stark kochen. Ist sie dick wie Paste, rühre einen Esslöffel Wasser ein.
Gib die heißen Röschen nach dem Rösten in eine große Schüssel. Gieße zuerst etwa zwei Drittel der Glasur darüber und wende das Gemüse vorsichtig. So bleibt ein Teil der knusprigen Oberfläche frei. Probiere ein Stück und gib nach Bedarf mehr Glasur dazu. Bestreue alles mit geröstetem Sesam und schräg geschnittenen Frühlingszwiebeln.
Serviere das Gericht sofort, solange die Ränder noch knackig sind. Auf einer flachen Platte liegen die goldbraunen Schnittflächen gut sichtbar oben; ein kleiner Schälchenrest Glasur daneben eignet sich zum Dippen. Für eine sättigende Mahlzeit verteilst du den Rosenkohl auf warmem Reis und ergänzt Gurkenscheiben oder Edamame. Wer mehr Frische möchte, gibt kurz vor dem Servieren etwas Limettensaft darüber.
Tipps für Vorbereitung und Reste
Du kannst den Rosenkohl am Vortag putzen und halbieren, solltest ihn aber trocken und abgedeckt im Kühlschrank non-alcoholic lagern. Die Glasur lässt sich ebenfalls vorab mischen. Röste das Gemüse erst kurz vor dem Essen, denn bereits glasierter Rosenkohl wird beim Stehen weich. Reste halten sich luftdicht verschlossen bis zu drei Tage im Kühlschrank. Erwärme sie auf einem Blech bei 200 °C für etwa 8 bis 10 Minuten. In der Mikrowelle werden sie warm, verlieren aber einen Teil ihrer knusprigen Ränder.

Knusprige Ränder, zarte Mitte und eine glänzende Glasur aus Hoisin, Sojasauce, Ingwer und Honig machen diesen Rosenkohl zu einer würzigen Beilage, die schnell vorbereitet ist. Röste die Röschen mit Abstand auf dem Blech und gib die Sauce erst danach dazu, damit die Kruste erhalten bleibt. Für mehr Schärfe passt zusätzlich Sriracha; geröstete Erdnüsse können den Sesam ergänzen. Serviere das Gemüse mit Reis und Tofu für ein einfaches Abendessen oder stelle es zu gegrilltem Hähnchen auf den Tisch. Wenn etwas übrig bleibt, wärme es im Ofen oder in einer Pfanne auf, statt es in der Mikrowelle weich werden zu lassen. Probier die Glasur aus und schreib in die Kommentare, welche Variante dir am besten schmeckt. Teile das Rezept gern mit jemandem, der Rosenkohl neu entdecken möchte.

Knuspriger asiatischer BBQ-Rosenkohl
Im Ofen gerösteter Rosenkohl mit würziger BBQ-Ingwer-Sauce.
Zutaten
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450 g Rosenkohl, geputzt und halbiert
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1 EL Oliven- oder Avocadoöl
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Salz nach Geschmack
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½ EL Oliven- oder Avocadoöl
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1 TL geriebener Ingwer
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2 EL BBQ-Sauce
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1 EL Kokos-Aminos (alternativ Sojasauce)
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½ EL Reisessig
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Salz nach Geschmack
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1 Prise koreanische rote Chiliflocken (optional)
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Gehackter Koriander und/oder Sesam zum Garnieren (optional)
Anweisungen
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Schritt 1
Backofen auf 220 °C vorheizen. Rosenkohl mit 1 EL Öl und Salz mischen und mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech legen. -
Schritt 2
20–25 Minuten rösten, bis der Rosenkohl goldbraun und knusprig ist. -
Schritt 3
½ EL Öl, Ingwer, BBQ-Sauce, Kokos-Aminos, Reisessig, Salz und nach Wunsch Chiliflocken verrühren. Mit dem heißen Rosenkohl mischen und optional mit Koriander oder Sesam garnieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





