Feenküsse mit Toffifee: mürber Boden und Baiser
Ein ganzes Toffifee steckt in jedem dieser kleinen Kekse, versteckt unter einer hellen, luftigen Baiserhaube. Feenküsse mit Toffifee verbinden mürben Teig mit der süßen Karamell-Haselnuss-Füllung der Praline und einer zarten Kruste obenauf. So kommt bei jedem Bissen eine andere Textur zusammen: knuspriger Boden, weiches Toffifee und leichtes Baiser. Das Rezept passt besonders gut in die Adventszeit, macht sich aber auch auf einem gemischten Plätzchenteller gut. Der besondere Kniff liegt darin, die Teigkreise vor dem Belegen gut zu kühlen und das Baiser anschließend bei niedriger Temperatur trocknen zu lassen. So behalten die Kekse ihre Form und die Haube bleibt möglichst hell. Hier erfährst du, wie du den Mürbeteig ohne langes Kneten zubereitest, das Baiser richtig steif schlägst und die Feenküsse non-alcoholic lagerst, ohne dass sie weich werden. Dazu gibt es Tipps für eine glutenfreie Variante und passende Alternativen zu Toffifee.

Feenküsse mit Toffifee: einfach und lecker
Ein knuspriger Mürbeteigboden, ein ganzes Toffifee und eine Haube aus luftigem Baiser machen diese Feenküsse zu einem hübschen Gebäck für die Adventszeit und den Plätzchenteller. Die Kekse lassen sich gut vorbereiten. Wichtig ist, den Teig vor dem Ausrollen zu kühlen und das Baiser bei niedriger Temperatur trocknen zu lassen, damit es hell bleibt und nicht zusammenfällt.
Zutaten für etwa 30 Stück
- Für den Mürbeteig: 200 g Weizenmehl, 100 g kalte Butter, 70 g Zucker, 2 Eigelb, 1 Teelöffel Vanillezucker und 1 Prise Salz.
- Für die Füllung: etwa 30 Toffifee, je nach Größe der ausgestochenen Teigkreise.
- Für das Baiser: 2 Eiweiß und 100 g feiner Zucker.
Das Mehl sorgt für einen mürben Boden, während kalte Butter den Teig zart hält. Die Eigelbe verbinden die Zutaten und machen den Boden weniger trocken. Vanillezucker gibt ein mildes Aroma; alternativ passt etwas fein abgeriebene Zitronenschale. Für das Baiser sollten die Eiweiße frei von Eigelb sein, denn schon ein kleiner Fettanteil kann verhindern, dass sie steif werden. Feiner Zucker löst sich beim Schlagen schneller als grober Haushaltszucker.
Für eine glutenfreie Variante lässt sich das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung für Gebäck ersetzen. Der Teig kann damit etwas brüchiger sein. Knete ihn deshalb nur kurz und rolle ihn am besten zwischen zwei Bögen Backpapier aus. Wenn du keine Toffifee verwenden möchtest, eignen sich ähnliche gefüllte Karamellpralinen. Achte darauf, dass sie ungefähr so groß sind und beim Backen nicht über den Teig hinausragen.
Schritt für Schritt zubereiten
- Teig mischen: Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel vermengen. Kalte Butter in kleinen Würfeln und die Eigelbe dazugeben. Alles zügig mit den Händen oder den Knethaken verbinden, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht lange kneten, sonst wird die Butter warm und der Boden kann nach dem Backen fest statt mürbe werden.
- Teig kühlen: Den Teig zu einer flachen Scheibe drücken, abdecken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Die flache Form kühlt schneller durch als eine Teigkugel. Heize den Backofen gegen Ende der Kühlzeit auf 150 °C Ober- und Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Böden ausstechen: Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 bis 4 mm dick ausrollen. Kreise ausstechen, die etwas größer als die Toffifee sind, meist etwa 4 cm im Durchmesser. Die Kreise mit etwas Abstand auf das Blech legen. Teigreste kurz zusammendrücken, erneut ausrollen und weitere Böden ausstechen.
- Baiser schlagen: Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zunächst auf mittlerer Stufe schaumig schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und feste Spitzen bildet. Reibst du eine kleine Menge zwischen zwei Fingern, sollten kaum Zuckerkörner spürbar sein.
- Kekse zusammensetzen: Je ein Toffifee mit der flachen Seite auf einen Teigkreis setzen. Das Baiser in einen Spritzbeutel mit großer runder Öffnung füllen und von unten nach oben um die Praline spritzen. Die Haube soll das Toffifee bedecken und unten am Teigrand abschließen. Ohne Spritzbeutel kannst du das Baiser mit zwei Teelöffeln aufsetzen und vorsichtig verstreichen.
- Backen: Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und die Feenküsse etwa 20 bis 25 Minuten backen. Das Baiser soll trocken und hell bleiben; eine leichte Cremefarbe ist in Ordnung. Wird es schnell braun, ist der Ofen zu heiß. Bei ungleichmäßiger Bräunung das Blech nach etwa 15 Minuten vorsichtig drehen.
- Abkühlen lassen: Die Kekse erst einige Minuten auf dem Blech ruhen lassen, da die Böden warm leicht brechen. Danach vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Das Karamell im Inneren wird beim Abkühlen wieder fester.
Servieren und aufbewahren
Setze die ausgekühlten Feenküsse in kleinen Papierförmchen auf eine Platte. So bleiben die Baiserhauben beim Umsetzen heil. Für einen ruhigen, gleichmäßigen Eindruck ordnest du die Kekse in Reihen an; auf einer gemischten Plätzchenplatte wirken sie zwischen schlichten Butterkeksen besonders gut. Serviere sie zum Kaffee oder Tee und nimm sie erst kurz vor dem Anrichten aus der Dose, damit das Baiser möglichst trocken bleibt.
Bewahre die Kekse in einer gut schließenden Dose an einem kühlen, trockenen Ort auf. Lege Backpapier zwischen die Lagen, damit die Hauben nicht aneinanderkleben. Feuchtigkeit macht das Baiser weich, deshalb ist der Kühlschrank zur Non-Alcoholic Lagerung ungeeignet. Wenn du mehrere Bleche backst, lässt sich das erste Blech nach dem Formen direkt backen, während die übrigen Böden kühl stehen. So wird die Butter im Teig nicht zu weich und die Kekse behalten ihre Form.

Mit ihrem mürben Boden, dem weichen Toffifee in der Mitte und der leichten Baiserhaube bringen diese Kekse mehrere Texturen auf den Plätzchenteller. Plane etwas Kühlzeit für den Teig ein und backe die Hauben bei niedriger Temperatur, damit sie hell bleiben. Wenn du die Feenküsse abwandelst, kannst du eine andere gefüllte Karamellpraline verwenden oder dem Teig etwas Zitronenschale hinzufügen. Serviere sie zum Kaffee oder packe sie in eine Dose als kleine Aufmerksamkeit in der Adventszeit. Probiere das Rezept aus und schreib in die Kommentare, wie deine Baiserhaube gelungen ist. Wenn du die Kekse mit Familie oder Freunden backst, teile das Rezept gern mit ihnen. So bekommt der nächste Plätzchenteller eine selbst gebackene Überraschung.

Feenküsse mit Toffifee – einfach himmlisch lecker
Zarte Plätzchen mit Toffifee und luftigem Baiser – einfach gebacken und himmlisch lecker.
Zutaten
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160 g Weizenmehl
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60 g Zucker
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1 Päckchen Vanillezucker
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100 g Butter
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2 Eigelb
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1 Prise Salz
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45 Stück Toffifee
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3 Eiweiß
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150 g Zucker
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Etwas Zitronensaft
Anweisungen
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Schritt 1
Mehl, 60 g Zucker, Vanillezucker, Butter, Eigelb und Salz zu einem Teig verkneten. Abgedeckt 30 Minuten kalt stellen. -
Schritt 2
Backofen auf 150 °C vorheizen. Teig zu 45 Kugeln formen, auf ein Backblech setzen und leicht flach drücken. Je ein Toffifee darauflegen. -
Schritt 3
Eiweiß mit Zitronensaft steif schlagen. 150 g Zucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt. -
Schritt 4
Baisermasse auf die Toffifee spritzen und die Plätzchen etwa 20 Minuten backen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





